Warum der Aufschlag je Geschoss und nicht je Stunde
Ein Stundensatz würde genau das bestrafen, was Sie nicht beeinflussen können: dass Ihre Wohnung im dritten Stock liegt. Und er würde Sie im Unklaren lassen, bis der Tag vorbei ist.
Wir rechnen deshalb den Aufwand dort, wo er entsteht. Das zweite Geschoss ist in der Klasse enthalten, jedes weitere kostet 45 Euro. Das gilt je Anschrift: Wer aus dem dritten Stock in den ersten zieht, zahlt einmal, nicht zweimal.
Der Vorteil für Sie ist, dass die Zahl vor dem Umzug feststeht. Der Vorteil für uns ist, dass wir ehrlich planen können, statt den Tag zu strecken.
Mehr Leute statt mehr Zeit
Bei vier Geschossen ohne Aufzug ist nicht die Kraft das Problem, sondern der Weg. Zwei Personen, die achtzig Mal die Treppe hoch und runter gehen, sind nachmittags langsamer als morgens, und genau dann passieren Schäden.
Wir setzen deshalb ab dem dritten Geschoss meist eine zusätzliche Kraft an, 95 Euro. Der Tag wird dadurch kürzer, nicht teurer: Was die dritte Kraft kostet, spart sie an Stunden, und die Ladung kommt heil an.
Was zerlegt wird und warum
Im alten Bestand hier geht vieles nicht am Stück. Ein Kleiderschrank, der im Neubau durch das Treppenauge passt, muss im Altbau auseinander, und ein Sofa oft durch das Fenster statt durch die Tür.
Zerlegen gehört zur Klasse dazu und kostet nicht extra. Beschläge kommen beschriftet in einen Beutel, der am Möbel bleibt, damit beim Aufbau nichts fehlt.
Wo auch das nicht reicht, nehmen wir den kleineren Wagen und fahren zweimal, oder wir setzen eine Kraft mehr an.
Wir sehen uns vorher an
- Wie viele Stufen es tatsächlich sind, nicht wie viele Geschosse
- Ob eine Wendung im Treppenhaus ist und wie eng
- Maße von Haustür, Treppenauge und Wohnungstür
- Ob ein Fenster oder Balkon für den Lift erreichbar ist
Was Sie selbst tun können
Zwei Dinge helfen mehr als alles andere. Erstens: kleinere Kartons packen. Ein Karton mit zwanzig Kilogramm ist im Erdgeschoss handlich und im dritten Stock eine Zumutung; lieber mehr Kartons mit weniger Gewicht.
Zweitens: den Weg frei räumen. Schuhregale im Flur, Fahrräder im Treppenhaus und Blumentöpfe auf den Stufen kosten bei jedem Gang Zeit und sind die häufigste Ursache für Kratzer an der Wand.
Der Aufzug, der da ist und trotzdem nicht hilft
Manchmal gibt es einen Aufzug, und er nützt nichts. Zu klein für eine Matratze, zu niedrig für einen Schrank, oder er darf für Umzüge gar nicht benutzt werden, weil die Hausordnung es verbietet.
Fragen Sie deshalb nicht nur, ob ein Aufzug vorhanden ist, sondern wie groß die Kabine ist und ob er benutzt werden darf. Ein Foto der offenen Kabine mit Maßband sagt uns alles.
Stellt sich am Umzugstag heraus, dass der Aufzug ausfällt, planen wir um. Der Aufschlag je Geschoss gilt dann, und wir sagen es, bevor wir anfangen.